FRIAUL  2014

Fotos vom Rudi:

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Hallo, liebe Freunde!                                                                                 

Hier ist der Bericht von den Radtagen im Friaul:

Fotos: 

Sonntag       Montag1       Montag2            Dienstag

Routen: 

SO    MO    DI:Rudi
Mittwoch   Donnerstag1   Donnerstag2    Freitag   DI:Herbert   MI  DO  FR

Das zweite Mal machte ich eine Radwoche mit Rudi mit: Wir starteten am Sonntag um 6:00. Im Bus gab es wieder große Begrüßung: Einige der Radler waren schon mit uns in Würzburg dabei! Die Räder hatten wir am Freitag in Ottensheim abgegeben, dort wurden sie noch vor der Reise in den Radanhänger verladen!

Die Reise in den Süden verlief problemlos: So um 12 Uhr waren wir in Tarvis: Herbert, unser Fahrer, hatte einen guten Platz zum Ausladen der Räder gewählt; also ausladen, Taschen montieren und dann wurde gestartet! Da das Wetter sehr unbeständig war, hatten wir unsere Regenjacken immer griffbereit. (Wir sollten sie aber gar nicht brauchen, aber als Kälteschutz waren sie auch gut zu verwenden...) Fast 44 km fuhren wir "tendenziell" bergab in Richtung Resiutta, immer am Radweg Alpe Adria entlang. In Venzone wurden die Räder wieder eingeladen und wir machten noch einen Stadtbummel: Es ist sehr beeindruckend, wie diese Stadt nach dem verheerenden Erdbeben von 1976 wieder aufgebaut wurde! Dann starteten wir mit dem Bus nach Cormóns, in unser Hotel.

Am nächsten Morgen ging los: Rudi hatte auf Grund des Wetterberichtes entschieden, dass wir nach Grado, also in den Süden, fahren. Dort war das Wetter besser! Als erstes musste der Radanhänger umgedreht werden, da Herbert nicht mit dem Anhänger auf den Parkplatz fahren konnte und deshalb den Anhänger auf einer Strasse parken mußte. Zu allem Überfluß war diese Straße nur von einer Richtung aus mit dem Bus befahrbar, deshalb war von nun an das "Radanhänger-umdrehen" unser täglich Brot... Auf der Fahrt nach Grado kamen wir auch in ein Naturreservat und konnten von einem Hochstand fast die ganze Isonzomündung überblicken und hinübersehen bis Triest und Monfalcone! (In Monfalcone wird an der Fertigstellung des größten Keuzfahrtschiffes, das je in Monfalcone gebaut wurde, gearbeitet). Entlang der Küste sahen wir auch noch ein paar Hundert Flamingos! War sehenswert! Nach dem Mittagessen in Grado starteten wir dann nach Aquileia und sahen uns dann noch die Basilika an. Zum Abschluß (ver-)führte uns Rudi noch zu einer Weinkost. Ein schöner Tag!
Der Dienstag brachte eine "buslose" Tour: Wir starteten in Cormóns in Richtung Gorizia (Görz). Herbert, der ja heute seinen Bus nicht zu fahren hatte, begleitete uns auf dem Fahrrad. Wir überquerten die Grenze nach Slowenien in der Nähe von Plesivo und strampelten über einige Bergwertungen nach Gornje Cerovo; dort machten wir aus einer kleinen Rast gleich eine Mittagspause!!  Anschließend gings weiter über San Floriano nach Gorizia. Allerdings sauste Rudi mit 18 seiner "Anhänger" schneller davon, deshalb verloren Herbert, Alois, Beatrix und ich ihn aus den Augen. Nach einigen Telefonaten (später habe ich zu Rudi gesagt: "Wenn Du nicht so oft angerufen hättest, wären wir sicher eine halbe Stunde früher bei euch gewesen...") gerieten wir vier auf die Bundesstrasse 402: Das war nicht angenehm! Viel Verkehr und zwei anstrengende Steigungen (hat uns rund 300 Hm mehr gekostet...) Aber dafür war der Ausblick der alten Solcanobrücke über den Isonzo, kurz vor Gorizia, dies wert!!! In Gorizia trafen wir uns wieder mit Rudi + Co, dem wir einiges erzählten!! Nach der Pause gings dann doch ganz gemütlich zurück nach Cormóns! War ein anstrengender Tag, aber er war auch sehr schön!!
Mitwoch strteten wir wieder mit Rudi und dem Bus, diesmal nach Venzone! Eine schöne Fahrt nach Cividale über Gemona stand uns bevor: Erst begleitete uns der Tagliamento ein Stück, bis wir bei Braulins auf die andere Seite des Flusses fuhren. Bald darauf waren wir in Gemona. Da aber dieser Ort auf einem Berghang liegt, stand uns (natürlich) eine Bergwertung bevor! (Zäh...) Nach einer kurzen Besichtigung von Gemona gings weiter nach Artegna, wo wir nach eine paar kurzen Irrfahrten, sogar einen Albergo fanden, in dem wir (alle) Platz fanden zu einem Mittagessen! (Das übrigends ganz ausgezeichnet war) Wie immer in Italien war das Bezahlen etwas kompliziert: Da immer nach Tisch abgerechnet wird, "klaubten" wir beim Wirt unsere Rechnungen auseinander... Dann gings (fast immer) den Radweg Nummer 3 (Ciclovia Pedemontana E Del Collio) nach Cividale. Ein kurzer Rundgang mit einem Blick auf die "Teufelsbrücke" war natürlich unbedingt notwendig!! Aber dann: Zum Bus, Räder verladen und ab ins Hotel nach Cormóns!! Wieder ein super "Tagerl"
Für den Donnerstag hatte Rudi etwas Besonderes vor: Wir starteten in Somplano, fuhren neben dem Lago Di Cavazzo bis nach Avasinis, wo uns Rudi ein Mahnmal, das an eine Gräueltat am Ende des zweiten Weltkrieges erinnert, zeigte. Weiter gings neben dem Tagliamento zu einem Naturreservat: Beim Lago Di Cornino machten wir Halt, prompt entdeckten wir in der Felswand gegenüber Gänsegeier!! Wir haben uns glatt verweilt! So interessant war das für uns! Bei Sompcornino überquerten wir wieder den Fluß und statteten San Daniele einen Besuch ab! San Daniele: Bei diesem Namen kommt einem sofort der Schinken in den Sinn: Prosciutto di San Daniele! Natürlich schauten wir kurz in einer der Schinken-Produktionsstätten vorbei: Eine Menge Schinken hängen da herum... In San Daniele besuchten wir in der "ältesten Kirche des Friaul", die Chiesa di Sant'Antonio Abate, auch genannt die "Sixtinische Kapelle des Friaul"  Dann machten wir uns wieder auf den Weg: Weiter, bei San Pietro über Tagliamento, der sich dort sehr verengt (aber immer noch sehr breit ist...), nach Pinzano. Dort wartete schon Herbert mit dem Bus: Räder verladen und auf nach Spilimbergo. Dort angekommen bewunderten wir den Dom Santa Maria Maggiore, machten einen Blick auf den "Palazzo Dipinto". Dann gings wieder zum Bus und ab ins Hotel! Zum Abendessen gabs noch als Digestif vom Chef des Hauses einen Pfirsichlikör! Großartig!!  
So, der letzte Tag war da: Der Freitag! Rudi hatte eine ganz kurze Tour geplant: Er radelte mit uns von Cormóns wieder nach Cividale, damit wir uns die Stadt etwas länger ansehen konnten... Das taten wir auch: Neben der bereits besuchten Taufelsbrücke, statteten wir der Kirche Santa Maria in Valle, auch manchmal Tempietto Longobardo genannt, einen Besuch ab: Sehenswert! Dann, zum Schluß, noch Julius Cäsar kurz Guten Tag gesagt und ab zum Bus! Räder einladen und ab nach Hause, nach Linz!!!

 

 Mit einem großen Dankeschön verabschiedeten wir uns von Rudi, der diese Radwoche großartig organisiert hatte!  Nochmal:

Danke Rudi!!!

  Alle   Fotos   können bei mir auf einer CD (in hoher Auflösung) gegen Unkostenersatz bezogen werden.

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